Flächentarnanzug Ausführung 1964 |
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1964 1967 1969
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Jacke
Das vorliegende Exemplar wurde im 2. Quartal 1964 für die NVA hergestellt. Es ist die erste Ausführung überhaupt ohne angenähten Helmbezug in Form einer Kapuze. Ansonsten entspricht die Jacke ziemlich genau ihrem Vorgängermodell. Die Aufnahmen für die Schulterstücke wurden erst nachträglich angebracht, was an den beiden Hohlnieten sowie den aufgesetzten Schlaufen auf den Schultern erkennbar ist. Hierbei sind die Halterungen allerdings ungewöhnlich weit an den Kragen gesetzt worden. Als Besonderheit verfügt diese Jacke über eine 8 cm lange Stoffschlaufe aus Tarnstoff auf jeder Schulter. Da ursprünglich keine Schulterstücke vorgesehen waren diente diese Schlaufe möglicherweise dazu das Koppeltragegestell auf den Schultern zusätzlich zu fixieren. Diese Stoffschlaufe findet sich jedoch bei den Nachfolgemodellen nicht mehr. Da ab 1966 nur noch Jacken mit Schulterstückbefestigung hergestellt wurden, dürfte sich die Notwendigkeit dieser Schlaufen wohl erledigt haben.
Im Gegensatz zum Vorgängermodell besitzt dieses Exemplar keine Metallschnallen zur Bundverstellung mehr. Dies wird nunmehr durch zwei Knöpfe bewirkt. Deutlich ist die oben bereits beschriebene Stoffschlaufe zu sehen. Ein Detail, welches nach Befestigung entsprechender Schulterstücke eigentlich überflüssig war. Die innenliegende Pistolentasche ist erstmals rundherum vernäht, besitzt jedoch noch nicht die angedeutete Pistolenform. Hose
Auch diese im 1. Quartal 1964 hergestellte Hose unterscheidet sich kaum von ihrem Vorgänger. Im Gegensatz zu diesem befinden sich die D-Ringe für die Hosenträger jedoch im Innern. Auch eine Hosenbodenverstärkung hat dieses Stück nicht. Am auffälligsten dürften jedoch die seitlichen Beuteltaschen sein, welche das Fassungsvermögen der Beintaschen ganz erheblich vergrößert haben dürften. Da zeitgleich auch Hosen mit den üblichen, eingelassenen Beintaschen gefertigt wurden, muss davon ausgegangen werden, dass diese an Soldaten mit besonderer Zweckbestimmung ausgegeben wurden. Einige dieser Hosen stammen nachweislich aus dem Besitz ehemaliger Grenzsoldaten. Möglicherweise benötigten diese auch auf Grund ihrer besonderen Aufgabenstellung größeren Stauraum für persönliche Ausrüstung. Denkbar wäre z.B. die Unterbringung der Hörereinheit für das Grenzmeldenetz, welche jeder Grenzsoldat auf Streife mitzuführen hatte.
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