Flächentarnanzug Ausführung 1970

 

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Jacke

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Bei diesem Exemplar handelt es sich um die derzeit späteste bekannte Ausführung der Felddienstjacke im Flächentarndruck. Das abgebildete Stück hat die typischen angenähten, schokoladefarbigen Knöpfe. Im Kragen befinden sich Pappknöpfe für die einknöpfbare Kragenbinde. Bemerkenswert ist der Umstand, dass bei dieser Jacke die Schlaufen für das Tarnmaterial sämtlich entfernt wurden. Diese befanden sich über den Oberarmtaschen sowie im Schulterbereich über den Brusttaschen. Der Sitz der Schlaufen ist bei genauem Hinsehen noch erkennbar.

JackeJackeJackeJacke

 

Die Bestempelung ist bei diesem Exemplar noch ungewöhnlich deutlich zu erkennen. Neben den Angaben zum Fertigungsbetrieb (1802) sowie der Größe (g48), kann man das Quartal der Herstellung (hier IV) sowie das bereits verschlüsselte Jahr (hier "m" für 1970) erkennen. Ungewöhnlich ist der Umstand, dass das Herstellungsjahr mit einem kleinen Buchstaben codiert wurde. Üblicherweise geschah dies unter Verwendung von Großbuchstaben. Ebenfalls gut erkennbar ist die pistolenartig geformte Innentasche. Dieses Attribut findet sich auch in Strichtarnjacken der 80`er Jahre noch in genau der gleichen Machart. Die gekörnten, grauen Plasteknöpfe der Oberarmtasche sind angenäht. Auch diese Jacke besitzt vier Schnürlöcher unterhalb der Achselhöhlen zur Ventilation sowie je zwei Schnürlöcher auf den Schultern zum Befestigen der Schulterstücke. Auch diese Ausführung verfügt weder über eine Bundverstellung noch einen Taillenschnürzug.

Hose

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Auch die abgebildete Hose entspricht in Form und Machart bereits der zeitgleich produzierten Strichtarnausführung. Der auf dem linken Taschensack befindliche Stempel deutet auch bei der Hose auf das Jahr 1970 hin, wobei diesmal der übliche Großbuchstabe "M" korrekt verwendet wurde. Wie auch an der Jacke befinden sich an der Hose überall die typischen hellbraunen Plastikknöpfe. Einzige Ausnahme bilden die verstellbaren Hosenbeine. Die dort befindlichen, gekörnten Plasteknöpfe werden im Gegensatz zu den Plasteknöpfen der Oberarmtaschen an der Jacke, aus Praktikabilitätsgründen noch mittels Ringsplinten befestigt. Die Knieverstärkungen sind bei diesem Exemplar bereits rechteckig.

 

Exkurs
Felddienstanzug in Strichtarnausführung M.1970

 

Jacke

Jackejackejackejacke

Die abgebildete Jacke unterscheidet sich abgesehen vom Tarnmuster nicht von Ihrem oben beschriebenen Pendant und beweist deutlich, dass seit Einführung des "Felddienstanzugs 64" in Strichtarn beide Tarnmuster identische Entwicklungsstufen in Form und Schnitt durchliefen. Die Jacke verfügt noch nicht über die beiden typischen schrägen Einschubtaschen im Taillenbereich, wie sie bei späteren Ausführungen Standard waren.

jackejackejackejacke

Die Detailansicht verdeutlicht die Parallelen. Beide Jacken verfügen über Ellbogenverstärkungen, waagrechte Brusttaschen sowie angenähte, schokobraune Plastikknöpfe. Knöpfe zum Befestigen eines Stahlhelmbezuges besitzen diese späten Ausführungen (wie auch die Folgemodelle in Strichtarn) nicht mehr. Ab diesem Zeitpunkt war es allein der Felddienstanzug in Strichtarn, welcher kontinuierlich weiterentwickelt wurde und das Aussehen der NVA bis zu ihrer endgültigen Auflösung nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 prägen sollte.

Hose

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Für die Hose gelten sinngemäß die obigen Ausführungen. Obgleich sich der gesamte Anzug in einem kammerfrischen Zustand befindet, sind leider keine Stempelungen zu erkennen. Offenbar waren auch nie welche angebracht, was möglicherweise dafür spricht, dass dieses Exemplar eines der ersten seiner Art war.

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