Chronologische Übersicht
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1967 1969
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Wissenswertes:Bereits Mitte 1956 gab es in der DDR konkrete Überlegungen speziell für den sog. Felddienst bzw. Kampfeinsatz eine besondere Bekleidung zu entwickeln. Verwendeten besonders die Fernaufklärer der jungen NVA bis dahin Tarnanzüge der sowjetischen "Waffenbrüder" sowie in Anlehnung an diese, in der DDR selbst hergestellte Anzüge im sog. "Amöbentarndruck", sollte nun endlich auch die NVA mit einem eigenen, sehr charakteristischen neuen Felddienstanzug ausgestattet werden. Hierbei sollte nicht nur die Bekleidung selbst (also Jacke und Hose) das neue Tarnmuster aufweisen sondern auch sämtliche persönlichen Ausrüstungsgegenstände, welche für den Felddienst gedacht waren. Also etwa Feldflaschen- und Helmbezüge, Sturmgepäckteile, div. Munitions- und Zubehörtaschen sowie Zeltbahnen. Obgleich sich das eigentliche Flächentarn-Grundmuster während des gesamten Verwendungszeitraums, also bis ca. Mitte der siebziger Jahre, von einzelnen, produktionsbedingten "Fehltritten" weder in der Form noch in der Farbgebung veränderte, gilt dies nicht im gleichen Umfang für den Schnitt und die Machart der eigentlichen Anzüge. Diese unterlagen z.T. ganz erheblichen Veränderungen, welche man teilweise sicher auch als Vereinfachungen bezeichnen könnte. Offensichtlich wird dies jedoch erst, wenn man die einzelnen Stücke direkt miteinander vergleicht. Da die meisten Produktionsunterlagen der ehemaligen Uniformhersteller (genannt seien hier v.a. die VEB-Burger Bekleidungswerke) in der allgemeinen Wendeeuphorie vernichtet wurden, ist es heute leider fast unmöglich zu den Herstellungszeiträumen bzw. Methoden verlässliche Aussagen zu treffen. Auch militärische Bekleidungsvorschriften gehen leider meist nicht bis ins gewünschte Detail, wurden diese doch stets aktualisiert, wodurch die vorhergehenden Informationen meist verlorengingen. Die einzige Möglichkeit fertigungsbedingte Gesetzmäßigkeiten zu analysieren ist somit der direkte Vergleich von Realstücken. Hierbei offenbaren sich z.T. gewaltige Unterschiede angefangen von den ersten zur Einführung gelangten Felddienstanzügen des Jahres 1958 bis zur letzten Variante des Jahres 1970, welche bereits auch zeitgleich in unverändertem Schnitt im Strichtarnmuster produziert wurde. Hierbei ist die penible Kennzeichnung eines jeden einzelnen Bekleidungsstücks mit Hersteller, Größe, Bestimmung sowie natürlich dem Herstellungsquartal sehr hilfreich und ermöglicht eine exakte Einordung des jeweiligen Exemplares. Bewußt haben wir bei der Darstellung der unterschiedlichen Anzugsvarianten auf sog. "Büstenbilder" verzichtet, da gerade Details bei einer, auf eine Büste aufgezogenen Jacke, häufig nicht ausreichend zur Geltung kommen. Ästheten unter den Usern mögen uns verzeihen. Die Typisierung der einzelnen Flächentarnanzüge erfolgt anhand der folgenden Unterscheidungsmerkmale:(Durch einen Klick auf die beiden Schaltflächen gelangen Sie in die jeweilige chronologische Übersicht) Hosen
Jacken
Jahrescodes
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1968 |
1969 |
1970 |
1971 |
1972 |
1973 |
1974 |
1975 |
1976 |
1977 |
1978 |
1979 |
1980 |
1981 |
1982 |
1983 |
1984 |
1985 |
1986 |
1987 |
1988 |
1989 |
1990 |
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